Für Beamte ist ein Strafverfahren besonders bedrohlich.

  • Jede Strafe wird im sog. Bundeszentralregister eingetragen, das gilt auch für kleine Geldstrafen. Im Führungszeugnis, das jeder Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft einsehen kann, werden nur Geldstrafen über 90 Tagessätze und Freiheitsstrafen eingetragen. Für Beamte ist jedoch nicht das Führungszeugnis, sondern das Bundeszentralregister maßgeblich, denn in dieses kann der Dienstherr Einblick nehmen.
  • Erlangt der der Dienstherr von einem laufenden Strafverfahren Kenntnis, drohen neben den unmittelbaren strafrechtlichen Konsequenzen beamtenrechtliche Folgen. Das kann auch der Verlust des Beamtenstatus sein.
  • Sobald die Strafverfolgungsbehörden über den Beamtenstatus Kenntnis erlangen, verlangt der Gesetzgeber ein besonderes hinsehen.
  • Auch wenn Straftaten außerhalb des normalen Dienstes begangen werden, hat die Staatsanwaltschaft zahlreiche Mitteilungspflichten der Staatsanwaltschaft an den Dienstherren.

Die Rechtsanwälte Dr. Hammerich und Taher sind im Beamtenstrafrecht sehr erfahren und versiert. Nehmen Sie Kontakt auf, wenn ihnen als Beamter einer Straftat vorgeworfen wird.