Häufige Straftaten aus dem Betäubungsmittelstrafrecht kommen aus dem Bereich des § 29 BtGM und des § 29 a BtGM.

Straftat § 29 BtGM
Mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe wird nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG bestraft, wer Betäubungsmittel unerlaubt anbaut, herstellt, mit ihnen Handel treibt, sie ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt, veräußert, abgibt, sonst in den Verkehr bringt, erwirbt oder in sonstiger Weise verschafft.

Nach § 29 Abs. 3 StGB ist im Falle der Gewerbsmäßigkeit sowie im Falle der Gesundheitsgefährdung mehrerer Menschen ein besonders schwerer Fall gegeben und die Freiheitsstrafe beträgt in dem Fall nicht unter einem Jahr.

Straftat § 29 a BtMG
Mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr wird bestraft, wer als Person über 21 Jahre Betäubungsmittel unerlaubt an eine Person unter 18 Jahren abgibt oder sie ihr entgegen § 13 Abs. 1 verabreicht oder zum unmittelbaren Verbrauch überlässt oder
mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt, sie in nicht geringer Menge herstellt oder abgibt oder sie besitzt, ohne sie auf Grund einer Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 erlangt zu haben.
In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

Rechtstipps der Anwälte
Im Drogenstrafrecht entscheidet die Kompetenz Ihres Anwalts wesentlich mit über Ihren Erfolg und Misserfolg. Die falsche Beratung kann dazu führen, dass sie eine Freiheitsstrafe von über 2 Jahren bekommen, die nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Im Drogenstrafrecht brauchen Sie einen Fachanwalt für Strafrecht oder einen Verteidiger für Strafrecht, der sich im Drogenstrafrecht auskennt. Zunächst sollte ihr Anwalt Akteneinsicht beantragen. Sollte die Ermittlungsakte nicht zeitnah zugehen, so sollte er schonmal abklären, ob sie derzeit Drogenabhängig sind und Schulden haben. Sollte das der Fall sein, sollte er Ihnen anraten, schnellstmöglich eine Therapie zu beginnen sowie zur Insolvenzberatung zu gehen. Nach Einsichtnahme in ihrer Akte sollte er die Probleme ihres Falles genau mit Ihnen besprechen und eine auf ihren Fall maßgeschneiderte Verteidigungsstrategie mit ihnen entwickeln. Das kann z.B. bedeuten, dass er herausarbeiten wird, dass hier ein minder schwerer Fall vorlag, dass sie drogenabhängig waren, dass es sich um einen Fall von Beschaffungskriminalität handelte usw. Dr. Hammerich und die Fachanwältin Taher sind im Bereich des Drogenstrafrechts sehr erfahren. Sprechen Sie uns an, wenn Sie in dem Bereich eine Vorladung erhalten haben. Wir helfen Ihnen.